Die Möglichkeit, bei Rückenproblemen mit
Entlasten und Strecken für Linderung zu sorgen, ist in der Medizin schon
lange bekannt. Weniger bekannt ist die Idee, durch individuell angepasste
pneumatische Entlaster die Wirbelsäule bei voller Bewegungsfreiheit über
einen längeren Zeitraum von dem Druck zu befreien, der oft für
unerträgliche Schmerzen verantwortlich ist - bei Bandscheibenvorfällen,
Diskushernien, Verkrümmung oder Osteoporose.
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Ein Entlaster für
die Wirbelsäule |
In einem
Artikel von Beat Leuenberger, den Das Beste im
vergangenen November abdruckte, war der Fall einer Bäuerin aus dem
bernischen Saanenland beschrieben, die eines Morgens wegen
fürchterlicher Rückenschmerzen notfallmäßig ins Spital musste. Dort
sahen die Ärzte auf dem Röntgenbild eine gewaltige Diskushernie
zwischen dem vierten und fünften Lendenwirbel.
Weder Streckbett noch Physiotherapie, noch Schwimm- und
Kräftigungstraingin brachten langfristig Besserung. Trotz reichlichem
Einsatz von Schmerzmitteln war an ein Arbeiten nicht mehr zu denken.
Da erzählte ein Bekannter der Bäuerin von dem pneumatischen Entlaster,
den wir unserer Werkstatt im Aargau herstellen. |
Zuerst wollte sie davon nichts wissen.
Doch ihre Verzweiflung trieb sie schließlich zu uns. "Es war wie ein
Wunder", erklärte sie. "Nach zwei Wochen Tragzeit begannen die Schmerzen
nachzulassen und nach einem Monat brauchte ich keine Medikamente mehr."
Bald nach Erscheinen des Artikels riefen mich zahlreiche Patienten an,
denen diese Möglichkeit imponierte und die sich davon ebenfalls ein Ende
ihrer zum Teil jahrelangen Leidengeschichte versprachen.
Ein Neuenburger in den Dreißigern war bereits Dreimal an der Wirbelsäule
operiert worden und kam voller Schmerzen zu uns. Schon kurz nach dem
Anpassen des Entlasters stellte er fest, dass die Schmerzen nachließen.
Heute erklärt er: "Der Entlaster ist mein bester Freund - für mich hat ein
neues Leben begonnen."
Eine Aargauerin litt an schmerzhaften Ausstrahlungen in den Beinen, die
von Bandscheibenvorfällen beim 4. und 5. Lendenwirbel herrührten. Ihr Arzt
riet zu einer Operation, doch sie wusste von Fällen in denen das nicht gut
herausgekommen war. Nach der Lektüre des Artikels in Das Beste war
ihr klar, dass sie diese Alternative ausprobieren wollte. Mit Erfolg. Die
Beinschmerzen verschwanden. Leider wollte der Arzt ihr kein Zeugnis
ausstellen, das eine Vergütung des Entlasters durch die
Invalidenversicherung ermöglicht hätte.
Zwar ist unser Entlaster schon in anderen Publikationen vorgestellt
worden, doch der Erfolg, den Das Beste gebracht hat, ist
einzigartig:
Bis heute haben rund vier Dutzend Leser aufgrund jenes Artikels den Weg
nach Kleindöttingen unter die Räder genommen. Ein Ehepaar reiste sogar aus
Florida an, um bei uns einen Entlaster anpassen zu lassen. Wir sind
überaus glücklich und dankbar, dass wir auf diese Weise so vielen Menschen
zu einem schmerzfreien Leben verhelfen konnten. |